Krebs! Das Wort nur hören und den meisten Leuten läuft es kalt den Rücken runter. Es beschwört Bilder von unerwünschten, bösartigen Tumoren und Zellen, die sich unkontrolliert teilen. Mit einer Furcht davor, die nur von AIDS gleichgezogen wird, existiert das allgemeine Missverständnis, dass Krebs eine neue Krankheit sei, ein Nebenprodukt, wenn man so will, der Exzesse des modernen Menschen. Die Auswüchse des modernen Lebens können in der Tat zu einem Anstieg der Inzidenz von Krebs beitragen, aber frühere Zivilisationen mussten auch schon mit dieser Krankheit kämpfen.
Es wird vermutet, dass das Wort Krebs zum ersten Mal, vom griechische Arzt und Vater der Medizin, Hippokrates (460-370 v. Chr.) benutzt wurde, um Geschwür bildende und nicht-Geschwür bildende Tumore zu beschreiben; carcinoma für das Erstere und carcinos für das Letztere. Die älteste bekannte Beschreibung der Krankheit, geht jedoch zurück auf 2650 v. Chr. im alten Ägypten. Onkologie (die medizinische Disziplin, die sich mit Prävention, Diagnose und Behandlung von Krebs befasst) wurde erst viel später gegründet und ist heute eine eigenständige Disziplin in der Medizin.
Krebs kann als das unkontrollierte Wachstum von abnormalen Körperzellen beschrieben werden. Diese neuen Zellen können eine Gewebemaße, bilden, die wir als Tumoren bezeichnen. Einige Krebsarten (zum Beispiel Leukämie) bilden keine Gewebe. Die bösartigen Tumoren, die so gebildeten werden, können sich in nahe gelegenes Gewebe und Organe ausbreiten. Diesen Vorgang nennt man Metastasierung. Metastasierung kann auch durch den Blut- und Lymphkreislauf erfolgen. Diese beiden Netzwerke fungieren als ahnungslose Kanäle für die Verbreitung von abtrünnigen, bösartigen Zellen hinaus in entfernte Körperstellen. Dieser neue Sitz kann vom ursprünglichen Tumor weit entfernt sein. Konventionelle Weisheit (oder Wahrnehmung) verweist auf zwei Hauptauslöser beim Auftreten von Krebs im Körper: lange Exposition gegenüber Asbest und Zigarettenrauchen.
Beides ist in der Tat mit dem Auftreten von Krebs im Körper verbunden, die Wahrheit aber ist, dass die Herkunft der meisten Krebsarten ein Rätsel bleibt. Eines wissen wir mit Sicherheit, dass ein geschwächtes Immunsystem (durch AIDS zum Beispiel), zum Gedeihen der Krankheit, ein ideales Umfeld bietet. Wissenschaftler ziehen auch eine direkte Korrelation einiger Krebsarten zu der Verbreitung von chemischen Fabriken, schlechter Ernährung und verarbeiteten Lebensmitteln.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt die Zahl der Krebs Neuerkrankungen auf 14 Millionen im Jahr und beziffert die krebsbedingten Todesfälle zu mehr als 8 Millionen jährlich. In Ländern, wo Rauchen eine tief verwurzelte soziale Gewohnheit verkörpert, sind Lungen- und Bronchienkrebs die Hauptursache für krebsbedingte Todesfälle. Brustkrebs betrifft vor allem Frauen und ist konsistent in der Nähe der Spitze was die Sterblichkeit betrifft. Zu andere Krebsarten, welche die Menschheit weiterhin plagen, gehören Magen-, Darm- und Prostatakrebs. Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Leber, Gebärmutter und Speiseröhre können tötlich enden, wenn nicht frühe und angemessene Behandlung initiiert wird. Eierstockkrebs, Non-Hodgkin Lymphom und Blasenkrebs unter anderem, sprechen gut auf Behandlung an, wenn frühzeitig diagnostiziert. Beste Vorgehensweise in der heutigen Welt ist eine jährliche Ganzkörper-Untersuchung, ob man etwas Ungewöhnliches bemerkt hat oder nicht. Viele Krankheiten wurden so entdeckt und manch ein Leben konnte auf diese Weise gerettet werden.
Gutartige Tumore sind nicht immer harmlos. Wenn sie zum Beispiel im Gehirn auftreten, können sie lebensbedrohlich sein.

Behandlung

Die Krebsbehandlung hat traditionell drei Hauptmethoden. Die bekannteste, auch außerhalb medizinischer Kreise, ist die Chemotherapie. Dies bezieht sich auf die Verabreichung von Chemikalien entweder via Schlucken (oral) oder durch Injektion. Es produziert auch häufig die verheerendsten Nebenwirkungen, da es auf alle aktiven Zellen wirkt, einschließlich der gesunden. Die Nebenwirkungen sind deutlich, wenn Chemotherapie gesunde Zellen schädigt. Die offensichtlichsten Nebenwirkungen betreffen den Verlust der Kopfhaare und extreme Körperschwäche. Andere Nebenwirkungen sind Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Blutkrankheiten, Verstopfung, Mund- und Rachenwunden, motorische Probleme und Muskelschmerzen. Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Nervenschmerzen sind auch verbunden mit einer Chemotherapie. Die anderen herkömmlichen Krebstherapien widmen sich der Strahlentherapie (die Verwendung von Röntgenstrahlen, um Krebszellen abzutöten) und der Chirurgie. Diese drei Methoden sind naturgemäß sehr invasiv und jeder Patient reagiert unterschiedlich auf deren Wirkung.
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