Rachenkrebs wird manchmal auch Kehlkopfkrebs genannt. Allerdings gehören außer dem Kehlkopf auch andere nahe gelegene Strukturen dazu. Kehlkopfkrebs ist eine von vielen Krebsarten, die im Hals auftreten können. Merkmale eines Rachenkrebses können in den frühen Stadien der Krankheit schwer zu erkennen sein. Viele der Symptome verhalten sich genau gleich wie die einer Erkältung oder Halsschmerzen.

Häufige Symptome von Rachenkrebs

  • Schwierigkeiten beim Schlucken, auch Dysphagie genannt
  • Änderungen in Ihrer Stimme
  • Halsschmerzen
  • Blutungen im Mund oder durch die Nase
  • Schwellung um die Augen oder in Kiefer, Hals und Nacken
  • chronischer Husten
  • Unerklärter Gewichtsverlust

Einige Rachenkrebssymptome sind spezifisch bezüglich ihrer anatomischen Lage. Zum Beispiel können Veränderungen in Ihrer Stimme ein Zeichen von Kehlkopfkrebs (Stimmband) sein, aber würden selten für einen Krebs der Rachenhöhle zutreffen.

Verschiedene Arten von Rachenkrebs

  • Plattenepithelkarzinom des Kehlkopfes tritt in mehr als 9 von 10 Fällen auf. Dieser Typ entsteht aus Zellen, die auf der Innenseite des Kehlkopfes liegen.
  • Andere Arten. Es gibt einige seltene Krebsarten, die sich aus anderen Zelltypen im Kehlkopf entwickeln. Zum Beispiel entsteht ein Adenokarzinom des Kehlkopfes aus den winzigen Drüsenzellen in der Wand des Kehlkopfes, die zur Schleimbildung dienen. Es gibt auch andere sehr seltene Typen.

Rachenkrebs, der aus den Plattenepithelzellen stammt, kann in tieferes Gewebe einschließlich Halsmuskeln einwachsen. Einige Schilddrüsenkrebsarten können rasch in nahe gelegene Strukturen, wie die Trachea eindringen. Wenn er nicht behandelt wird, kann der vergrößerte Tumor die Trachea komprimieren und Atembeschwerden verursachen. Rachenkrebs kann metastasieren und sich auf andere Gewebe oder Organe des Körpers wie die Lunge ausbreiten.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung hängt in der Regel von der Größe, Art und Lage des Krebses ab und ob er sich verbreitet hat; es handelt sich dabei um:

  • Chirurgie – der Tumor wird chirurgisch entfernt. Dies kann je nach Lage und Größe des Tumors eine partielle oder totale Entfernung der Schilddrüse, des Gewebes oder des Muskels bedeuten; oder die Entfernung des gesamten Kehlkopfes (Laryngektomie) oder Zunge (Glossektomie) erfordern. In der Nähe befindliche Lymphdrüsen können auch entfernt werden, sollte der Krebs sich auf diese ausgebreitet haben.
  • Strahlentherapie – kleine, präzise Dosen von gezielter Strahlung um Krebszellen zu vernichten.
  • Chemotherapie – die Verwendung von krebszerstörenden Medikamenten, oft in Kombination mit Strahlentherapie. Chemotherapie kann nützlich sein bei der Bekämpfung von Krebs, der sich verbreitet hat (Metastasen), da der ganze Körper systemisch behandelt wird.
  • Multimodalität oder adjuvante Behandlungen – wie zum Beispiel Chirurgie gefolgt von Strahlentherapie oder Chemo-Strahlentherapie, besonders bei großen Tumoren.
  • Langzeitüberwachung – dies kann regelmäßige Untersuchungen inklusive Röntgen beinhalten, um sicherzustellen, dass der Krebs nicht rezidiviert.
  • Rehabilitationstherapie – dies umfasst oft die Unterstützung von einem Ernährungsberater, Sprachtherapeut und Physiotherapeut. Sozialarbeiter, Berater und klinische Psychologen können den Patienten helfen, sich mit den postoperativen Veränderungen ihrer Finanzen, ihres sozialen und beruflichen Lebens und ihres Aussehens auseinanderzusetzen.

Es wurde festgestellt, dass Männer häufiger Halskrebs entwickeln als Frauen. Bestimmte Lebensgewohnheiten erhöhen das Risiko von Rachenkrebs. Dazu gehören: Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Vitamin A-Mangel und andere.
Wenn Sie mit Rachenkrebs diagnostiziert wurden und finden, dass keine der oben genannten konventionellen Behandlungsmöglichkeiten für Sie geeignet ist, kontaktieren Sie uns bitte und ein Mitglied unseres Ärzteteams berät Sie gerne.