Das unkontrollierte Wachstum von abnormalen Hautzellen wir als Hautkrebs bezeichnet. Es ist ein Problem das vor allem hellhäutige Menschen betrifft und kann in den meisten Fällen übermäßiger UV-Strahlung zugeschrieben werden. Der Krebs kann aber auch in Bereichen vorkommen, die nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Dunklehäutige Menschen sind einem viel geringeren Risiko von Hautkrebs ausgesetzt, obwohl die Inzidenz unter ihnen nicht ganz ungewöhnlich ist. Die Hautzellen mutieren, vermehren sich rasch und wachsen zu bösartigen Tumoren.
Generell wird Hautkrebs unterteilt in melanozytär und nicht-melanozytär. Das erstere ist zwar besser bekannt, ist aber das seltenere der beiden Krebsarten. Unter Berücksichtigung von Hautkrebssymptomen ist es daher notwendig, diese Unterscheidung im Auge zu behalten. Hautkrebs ist die häufigste Form von Krebs beim Menschen.

Hautkrebs: Melanom

Melanom ist die aggressivere der beiden Krebsarten und entwickelt sich in den Melanin-produzierenden Zellen (Melanozyten) der Haut. Diese Zellen befinden sich in der untersten Schicht der Epidermis. Aufgrund seines Ursprungs hat das Melanom die Tendenz sich auf andere Teile des Körpers auszubreiten. Ein Melanom präsentieren sich typischerweise durch Veränderungen eines Leberflecks oder pigmentierter Bereiche der Haut. Das Vorhandensein einer unregelmäßig geformten Läsion mit Farbänderungen, die rot, blau oder weiß erscheinen sollte man einen Arzt aufsuchen. Melanome können auch in Bereichen auftauchen, die nicht typischerweise der Sonne ausgesetzt sind. Dunkle Läsionen auf den Fingerspitzen oder Zehen, Handflächen oder Fußsohlen könnten auf das Vorhandensein von Hautkrebs deuten.
Nicht-melanozytärer Hautkrebs (weniger aggressiv als Melanom), auf der anderen Seite entwickelt sich in den oberen Schichten der Haut und kann in der Regel geheilt werden, wenn er frühzeitig erkannt und behandelt wird. Wachsamkeit ist ist jedoch notwendig das ganze Leben hindurch, um Anzeichen eines Wiederauftreten nicht zu übersehen. Es wird empfohlen, sich mit Ihrer Haut vertraut zu machen und Farbe und Ton gut zu kennen, dies ermöglicht es Ihnen, alle Änderungen aus der Norm besser wahrzunehmen. Zu den Symptomen von nicht-melanozytären Krebsen, gehören Flecken und Wunden, die mehr als vier Wochen andauern sowie juckende Läsionen, die tendenziell schorfig und schuppig sind und länger als einen Monat bluten. Hartnäckige Ulzera (gekennzeichnet als kaputte Haut), die auch innerhalb eines Monats nicht heilen, gehören zum Typ der nicht-melanozytären Hautkrebse. Juckende rote Flecken auf der Haut können, müssen aber nicht unbedingt, ein Zeichen für das Vorhandensein von Nicht-Melanom-Hautkrebs sein.
Man muss sich über ihre Bedeutung nicht den Kopf zerbrechen. Ein Besuch zum Arzt wird die Frage regeln und eine notwendige Behandlung einleiten, sollte das erforderlich sein. Ein kleines rosa oder rotes Knötchen, das langsam im Laufe der Zeit wächst, sollte ebenfalls die Aufmerksamkeit Ihres Hautarztes erlangen.
Außerhalb der beiden großen Hautkrebs-Kategorien gibt es andere, weniger häufige, aber keineswegs gutartigen Formen dieser Krankheit. Dazu gehört das nicht völlig obskure Kaposi-Sarkom, das vor allem in Zusammenhang mit einem geschwächten Immunsystem vorkommt. Mit Ursprung in den Hautblutgefäßen, ist es durch rote oder violette Flecken auf der Haut oder auf Schleimhäuten bemerkbar. Das Talgdrüsenkarzinom (selten, aber sehr aggressiv) mit Ursprung in den Talgdrüsen der Haut, verursacht harte, schmerzlose Knötchen, oft auf dem Augenlid, kann aber überall am Körper auftreten. Merkelzellkarzinom, ebenso rar, erscheint als feste glänzende Knötchen auf oder unter der Haut und in den Haarfollikeln. Halten Sie vor allem Ausschau nach diesen glänzenden Knötchen auf Kopf, Hals und Rumpf.
Alle Hautkrebse reagieren positiv auf Behandlung, solange sie frühzeitig erkannt und die notwendigen Intervention rechtzeitig angewendet werden. Es stehen eine Reihe von Behandlungen zur Verfügung, um Hautkrebs zu bekämpfen. Dazu zählen verschiedene, vom Hautarzt verschriebene, Cremes, die direkt auf die Haut aufgetragen werden, die traditionelle Chemo und Strahlentherapie, mit ihren damit verbundenen Nebenwirkungen und alternative Behandlungsmethoden, die weiter an Zugkraft und breiter Akzeptanz gewinnen.
Wir bieten integrative Behandlungen für Hautkrebs an und freuen uns über alle Anfragen in dieser Hinsicht.