Die Idee eines Kolorektalkarzinom-Monats, der jeweils im März stattfindet, besteht darin, die Aufmerksamkeit auf eine der tödlichsten Krebsarten in der Welt zu lenken. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass Darmkrebs für mehr als 750’000 Todesfälle weltweit verantwortlich ist. Patienten, Ärzte, Überlebende, Betreuer und all jene, die von Darmkrebs in irgendeiner Weise betroffen waren, nützen diese Zeit, um das Bewusstsein für diese Krankheit zu fördern, bekräftigen die lebensrettenden Vorteile der Früherkennung und ehren die erzielten Fortschritte zu ihrer Bekämpfung. Darmkrebs kennt keine Diskriminierung entlang rassischen oder ethnischen Linien und befällt vor allem Personen über dem 50. Lebensjahr.

Was ist Kolorektalkarzinom?

Das Kolorektalkarzinom entwickelt sich zuerst im Dick- oder Mastdarm. Kolon und Rektum sind Teil des Dickdarms. Der Dickdarm, nebst der Absorption von Wasser und Nährstoffe aus der Nahrung, dient als “Speicher” für Abfallstoffe. Diese Abfallstoffe bewegen sich schließlich in den Mastdarm um später vom Körper ausgeschieden zu werden.

Colorectal Cancer Infographic

Verita Life – Infografik | Was ist Kolorektalkarzinom? Kolorektalkarzinom oder CRC, ist die dritthäufigsten Krebsart, die sowohl Männer wie auch Frauen betrifft; in den Vereinigten Staaten ist es die zweithäufigste Ursache von Todesfällen, die durch Krebs verursacht sind.

Symptome von Kolorektalkarzinom

Kolorektalkarzinom, auch bekannt als Darmkrebs, Kolonkarzinom oder Rektumkarzinom kann sich erkenntlich machen durch einen erhöhten Bedarf die Toilette aufzusuchen, Durchfall oder auch Verstopfung. Blut im Stuhl, Bauchschmerzen und anhaltende Blähungen sind auch Anzeichen für das mögliche Vorhandensein dieser Krebsart. Das Gefühl, nach Stuhlgang, den Darm nicht vollständig entleert zu haben, ist ein weiteres Warnsignal. Müdigkeit ohne wissentliche Ursache sollte immer Anlass sein, einen Arzt zu konsultieren. Es ist eine konkreter Anhaltspunkte einer Störung im Körpergleichgewicht und auch ein Symptom des kolorektalen Karzinoms.  Ein Klumpen im Bauch oder Enddarm (durch eine ärztliche Untersuchung) könnte auf das Vorhandensein von Darmkrebs hindeuten. Auch Erbrechen ist ein klassisches Symptom dieser Krebsart, und einen Arztbesuch wird helfen, Ihre Ängste zu beschwichtigen oder sofort eine Behandlung einzuleiten. Eisenmangel bei Männern und bei Frauen, nach der Menopause, ist die häufigste Ursache für Symptome, die mit Darmkrebs verbunden sind.
Kolorektalkrebs beginnt mit Polypen, die sich auf den Innenwänden des Dickdarms und Mastdarms bilden. Einige diese Polypen werden im Laufe der Zeit bösartig. Identifizierung und Beseitigung von Polypen kann Darmkrebs verhindern. Die am weitesten verbreitete Methode, um dies zu erreichen, ist die Darmspiegelung. Durch die Verwendung eines dünnen flexiblen Schlauches (genannt Koloskop), ist Ihr Arzt in der Lage, das Innere des Dickdarms zu visualisieren und Polypen zu erkennen, falls vorhanden. Die Darmspiegelung wird auch andere ungewöhnliche Aktivitäten im Dickdarm feststellen, wie Entzündungen, Blutungen, Geschwüre und Tumore. Es ist ein einfaches Verfahren, dessen positiven gesundheitlichen Vorteile nicht hoch genug respektiert werden können. Darmspiegelung rettet Leben.

Diagnose von Kolorektalkarzinom

Während des Kolorektalkarzinom-Monats gehört die Betonung auf Prävention zur Kernaussage. Personen über 50 werden besonders ermutigt sich einem frühen Screening zu unterziehen. Neben der Darmspiegelung gibt es andere Verfahren um Kolorektalkrebs, in seiner Entstehungsphase, zu identifizieren, so zum Beispiel die Sigmoidoskopie oder Stuhlbluttests. Ärzte sind am besten geeignet, um die passendsten Methoden für individuelle Patienten vorzuschlagen.
Ernährungs-Aufklärung ist ein wichtiger Bestandteil der Feierlichkeiten, und die Teilnehmer dürfen erwarten nützlichen Informationen über das Essen nach Hause zu nehmen, und lernen was Sie vermeiden müssen, um Darmkrebs zu verhindern. Es ist wichtig Speisen zu vermeiden mit hohen tierischen Proteinen, auf übermäßige Einnahme von gesättigten Fetten zu verzichten und es ist nötig, eine hochkalorische Ernährung zu regulieren; alles Themen, die in den Forums besprochen werden, wo es um das Kolorektalkarzinom geht. Die Teilnehmer werden auch aufgeklärt, über die absolute Notwendigkeit deutlich mehr Ballaststoffen zu sich zu nehmen und gleichzeitig auf die Gefahren einer Überernährung zu achten. Übergewicht so wurde aufgezeigt, bietet ein besonders günstiges Umfeld für Darmkrebs. Beim Konsum von Alkohol ist Mäßigung angebracht, da es ebenfalls mit der Entstehung dieses Krebses in Verbindung steht.
Neben der Ernährung, wird sich die Aufklärung bezüglich Entstehungsfaktoren von Kolorektalkarzinom auf den tödlichen Risikofaktor des Rauchens konzentrieren.  Inaktivität, Reizdarmsyndrom, Krebs in der Familiengeschichte und das Vorhandensein von Polypen im Dickdarm oder Mastdarm sind ebenfalls Themen die behandelt werden müssen. Frauen, die Brust-, Eierstock- und Gebärmutterkrebs gehabt haben, sind tendenziell einen höheren Risiko für Darmkrebs ausgesetzt und werden ermutigt, sich regelmäßig Screenings zu unterziehen, damit ein frühes Erkennen dieser Krankheit möglich ist.

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